
Eine Wichteltür in unseren Garten zu integrieren, war für mich die perfekte Gelegenheit um das ganze Jahr über mit ein wenig Magie umwoben zu sein. Und so habe ich die Zeit des Frühlingswichteleinzuges genutzt, um an einem kleinen Platz im Beet ein Sommerhaus für unseren Wichtel entstehen zu lassen. Ich habe eine gut sichtbare Stelle im Beetvordergrund gewählt, an der sowieso keine Pflanzen wuchsen, sondern ein kleiner Kübel mit saisonaler Bepflanzung stand.

Zunächst war die Bepflanzung des Wichtelgartens natürlich aufgrund der Jahreszeit noch etwas spärlich. Dadurch hatte ich allerdings auch noch etwas Zeit und Raum um mir darüber Gedanken zu machen, welchen Pflanzen ich denn verwenden wollte.
Das Wichtelhaus selbst bildet ein größerer Stein, an den ich mit Montagekleber eine Wichteltüre geklebt habe. Diese wurde zuvor mit eine wenig Holzlasur gestrichen, die ich noch von einem anderen Gartenprojekt übrig hatte. Ein Stück Zaun und ein kleines Schneckenhaus habe ich ebenfalls festgeklebt, den Zweig habe ich einfach in die Erde gesteckt und das Moss auf den Stein gelegt. Beides hat auch ohne Befestigung überraschend gut gehalten. Natürlich braucht auch ein Wichtelsommerhaus ein paar Möbel. Ich habe mich für Accessoires aus weißem Metall entschieden, da Holz vermutlich innerhalb des ersten Jahres bereits stark verwittert gewesen wäre.
Letztendlich habe ich keine neuen Pflanzen für den Wichtelgarten gekauft, sondern einfach ein paar Ableger meiner bereits vorhandenen Hauswurz -und Mauerpfefferpflanzen verwendet. In kleinen Mini-Tontöpfen machen sie sich gut als Kübelpflanzen, die Übrigen habe ich direkt in die Erde gesetzt. Im Laufe des Jahres wuchsen die Stauden rings um das Wichtelhaus und bildeten einen grünen Rahmen für die kleine Wichtelwelt.


Auch wenn dort im Laufe des Jahres nicht viel Veränderung sichtbar ist, so schauen wir doch alle immer wieder beim Wichtelhaus vorbei. Es ist Anlass für Gespräche zwischen Mama und Sohn und auch die Pflanzen im Wichtelgarten werden im Sommer zuverlässig von meinem Kind gegossen. Was mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Eine unerwartete Veränderung kam dann doch im Herbst auf uns zu. Mehr erfahrt ihr in meinem Beitrag HIER.
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